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Schneller an gutes Essen!

Die im Rahmen des 5-Euro-Business gegründete Firma Octoplate revolutioniert den Bestell- und Bezahlvorgang in Bambergs Gastronomie

Tobias Goldhammer, Matthias Gurak, Andreas Foltyn und Thomas Düber nahmen gemeinsam im Sommersemester am 5-Euro-Business in Bamberg teil. Die Firma Octoplate, die die vier Studenten der Wirtschaftsinformatik gegründet haben, belegte den ersten Platz im Wettbewerb. Im Rahmen der in Bayreuth stattfindenden Abschlussveranstaltung sprachen die Jungs mit dem Team des 5-Euro-Business über die Geschäftsidee und Herausforderungen im Zuge des Wettbewerbs.

„Wir gehen sehr gerne essen. Man hat dabei die Idee im Kopf, dass man gut bedient wird, aber häufig ist im Endeffekt genau das Gegenteil der Fall...“ Chaos und Wartezeiten in Gaststätten will das Team der Octoplate GbR entgegenwirken. „Warum geht das nicht einfacher? Man kommt ins Restaurant, kann gleich bestellen, gleich bezahlen, wenn man bezahlen will. Kein Warten.“, so preist das Octoplate-Team das Geschäftskonzept an. Und wie soll das gehen? „Den Bestellprozess einfach digitalisieren – warum nicht?“ Die Idee der vier Bamberger Studenten: Die Bestellung per App auf dem eigenen Smartphone. Sie haben nicht nur die App selbst programmiert, sondern kooperieren auch mit Gastwirten aus der Umgebung, die dadurch Personalkosten in erheblichem Umfang einsparen können. Im Idealfall können Kunden die gleiche App dann in zahlreichen Restaurants oder Kneipen zum bestellen und bezahlen nutzen. Klingt nach einer simplen Idee, ist aber viel Arbeit, möchte Team-Mitglied Matthias Gurak klarstellen: „Einfach nur zu denken, die haben eine App programmiert, so ist das nicht. Das ist vom Anfang von der Konzeption bis zum lauffähigen System ein ziemlich langer Weg. Wir haben wirklich gelernt, dass es ein Vollzeitjob ist, zu gründen. Hinter einem Startup steckt wirklich viel mehr als man denkt.“

Octoplate GbR - digitales Bestellsystem Bamberg 2017

Octoplate GbR (v.l.n.r.): Tobias Goldhammer, Thomas Düber, Matthias Gurak, Andreas Foltyn

Die zeitintensive Entwicklungsphase stellt das Gründerteam vor allem vor logistische Herausforderungen: Wo trifft man sich? Und wann? Wo baut man sein Büro auf? „Wir haben das jetzt so gelöst, dass wir uns halt zu Hause getroffen haben, aber in der Regel hat man in seiner eigenen Wohnung nur einen Schreibtisch, nämlich seinen eigenen. Und die anderen mussten sich ihren Arbeitsplatz am Küchentisch oder auf der Couch einrichten.“, erzählt Tobias Goldhammer. Doch die vielen, langen Nächte haben sich gelohnt und die Gründer sind entschlossen weiter an ihrem Projekt zu arbeiten.

„Wir wollen das weiterverfolgen und sehen ein enormes Potenzial. Wir haben mit viel Herzblut daran gearbeitet und wollen das über den Wettbewerb hinaus weiterführen. Auch die Jury war vom Potenzial dieser Idee überzeugt und honorierte das Team der Octoplate GbR mit dem ersten Platz für den Standort Bamberg. 

Mehr auf der Octoplate-Internetseite 

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